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fotos by r.wiedenmeier

Der Bahnhof Giesshübel der SZU wurde am Montag abgerissen. Im Stadtkreis Wiedikon wird viel gebaut und Altes muss weichen. Auf dem Areal hinter dem Bahnhof entsteht das Projekt gleis-3. Auf der folgenden Visualisierung ist   zu sehen, wie das Gelände nachher aussehen soll.

visualisierung von gleis-3.ch

Auf dem folgenden Foto des Ortsmuseums Wiedikon sieht man das Bahnhofareal vor 100 Jahren. Genaue Jahreszahl ist mir nicht bekannt.

ortsmuseum wiedikon

Die Bauprojekte richten sich in dieser Gegend oft an Gutbetuchte oder Firmen. Das Quartier wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Ganz in der Nähe wurde das Hürlimann-Areal vor ein paar Jahren aus der ehemaligen Bierfabrik erstellt. Bei der Binz etwas weiter Richtung Uetliberg entstanden Grossüberbauungen mit Wohnungen und ebenfalls ganz in der Nähe liegt das neue Einkaufszentrum SihlCity. Etwas schade ist, dass sich die Projekte im äusseren Erscheinungsbild sehr ähnlich sehen. Diese minimialistische Blockbauuart. Selten sticht etwas aus der Masse und meistens wurden die Projekte von der Firma Karl-Steiner AG realisiert.

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Foto by R.Wiedenmeier

Leider wurden und werden in Almaty sehr viele alte russische Einfamilienhäuser abgerissen. Für die Stadtplanung gilt das Argument, dass die Häuschen nicht an der Kanalisation angeschlossen sind. Zumeist stehen aber grosse Immobilienspekulanten dahinter, die ganze Strassenzüge aufkaufen und Bürokomplexe hinstellen wollen. Das Problem ist, dass nach dem Abriss der Häuschen meistens niemand die gewünschte Summe für die Erde bezahlt und so entstanden in den letzten fünf Jahre in Almaty riesige verwahrliste Flächen, wo sich nun hauptsächlich Abfall auftürmt. Das ist schade, denn die kleinen Häuschen mit ihren blauen Fensterläden haben sehr wohl ihren Charme!

Dieser Baustil ist auch derjenige, der das Stadtbild Almatys vor dem rigorosen Plattenbau der 70er und 80er Jahre prägte. Die ersten Siedlungen mit solchen Häuschen entstanden schon um 1900.