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Kunst am Bau! Gesehen im Parkhaus eines neu gebauten Einkaufzentrum in Zürich. Minilautsprecher überall an den Wänden, wo ganz leise Musik herausrauscht.

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Gestern Abend hat es wieder einmal geknallt an der Ecke. Drei Minuten nach dem Unfall war ich unten und konnte die Strassenszene fotografieren, zum Glück gab es keine Verletzte.

In Almaty ein täglich vorkommendes Ereignis. Durch das rücksichtslose Fahren und nicht Einhalten der Verkehrsregeln kommt es zu überdurchschnittlich vielen Verkehrsunfällen. Die oft glimpflich ausgehen, oft aber auch nicht. Zweites sieht man bei der Bevölkerung. Auffällig viele Menschen haben Gangschwierigkeiten, Sie humpeln oder können nicht gleichmässig gehen. Ursache ist fast immer ein Autounfall.

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„Geh weg, wenn du einen Toten siehst“, sagte der Vater gestern seiner kleinen Tochter, als sich Schaulustige beim Unfall eingefunden haben.

Almaty ist eigentlich gut beschildert und Ampeln hat es auch viele. Dennoch leben Fussgänger, wie ich es schon oft selbst erleben musste sehr gefährlich. Eine grüne Ampel beim Fussgänerstreifen heisst überhaupt nichts. Im Gegenteil immer fahren Wagen darüber und das Orange Blinken ist hier kein Warnblinken, im Gegenteil – dann wird erst recht Gas gegeben   und das führt dann zu richtigen Crashs.

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Die Sicht von 3000 Metern auf Almaty und   in die unendliche Weite der kasachischen Steppe ist atemberaubend.

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Man kann auch noch aus dieser Distanz die verschiedenen Gebäude der Stadt und den Strassenverlauf erkennen. Aber den Gestank der Abgase und den Lärm, den hat man in dieser Höhe nicht.

Und dazu ist die Umgebung auf dieser Höhe sehr schön. Es hat viele unterschiedliche Moosarten, jede Menge Bergblumen, darunter auch das Edelweiss.

Praktisch wäre es wenn man einen Gleitschirm oder Delta-Segler dabei hätte, dann könnte man direkt bis vor die Haustür fliegen!

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Kasachstan plant 2011 eine Asiatische Winterolympiade. Dafür laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, wie man den folgenden Fotos entnehmen kann. Auf dem ersten grösseren Hügel nahe den bis zu 5000 Meter hohen Ausläufern des Tienschan wird gerade eine Skispringschanze gebaut, von wo aus man einen prächtigen Blick auf die Millionenmetropole Almaty hat.

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Was allerdings insgesamt etwas fraglich ist, bezüglich der Organisation dieses Anlasses ist die Schneemenge. In Almaty liegt im Winter sehr wenig Schnee, höchstens 20cm. Das heisst der ganze Rest muss künstlich geschaffen werden, was ja nicht gerade die ökologischsten Winterspiele bedeuten wird. Und kürzlich wurden die Spiele schon umgetauft aus ursprünglich “Almaty 2011” in “Astana-Almaty 2011”. Aber inwiefern Astana, welches ja mitten in der Steppe liegt zu dieser “Winterolympiade” beitragen soll muss mir erst noch Jemand erklären.

Links zum Thema:

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So sehen die neuen E-Cards aus. Wer Jemandem eine Freude machen will und auf die üblichen elektronischen Postkarten verzichten will, der hat nun die Möglichkeit bei ‘wiedenmeier.ch‘ aussergewöhnliche Motive mit einer individuellen Nachricht zu versenden.

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Mittlerweilen kann man schon aus über 50 verschiedenen Sujets auswählen. Und wenn Sie eine Nachricht mit einem gewünschten Sujet an mich senden, können weitere hinzugefügt werden.

Link zum Thema:

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Wenn ich schon über das Thema Architektur geschrieben habe, dann kann ich doch gleich noch einen Artikel folgen lassen. Über dieselben oder angrenzende Grossbaustellen in Almaty habe ich schon vor knapp zwei Jahren geschrieben. Und genau so lange befinde ich mich nun auch in Kasachstan, einem weniger bekannten Land. Mit meiner Dokumentation über diesen Zeitraum mittels Fotografie und Video habe ich hoffentlich für diejenigen, die sich für diese Gegend der Erde interessieren einen Einblick geschaffen.

Die Baustellen haben mich in Kasachstan schon seit meiner ersten Reise hierher fasziniert. Das anfängliche Tempo war sehr eindrücklich, Die Menschen wollten in eine neue Zukunft steuern und haben das mit monumentalen Bauten auch versucht. Jetzt ist die Ernüchterung gekommen und die Hauptangestellten auf Baustellen sind noch die Security Mitarbeiter, die Tag und Nacht kontrollieren, dass nichts von der Baustelle gestohlen wird oder Leute wie ich unerlaubte Fotos machen.

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Das Hauptgebäude des Projekts, das man auf diesen Fotos sieht liegt an der Al Farabi Strasse nahe dem letztes Mal beschriebenen Nurly Tau Komplex. Das Gebäude ist nun das höchste in Almaty und löst das Hotel Kasachstan ab.

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Es gibt wieder eine Reihe neue Bürokomplexe die eben fertiggestellt wurden. An der Al Farabi Strasse, einer der grössten Strassen nahe an den Bergen gelegen, wurden neue Gebäude des Projektes “Almaty Financial Center” fertiggestellt. Wer aber in diese Bürokomplexe einziehen soll ist mir ein grosses Rätsel. Wie es sich zeigt stehen sicher die Hälfte aller neuen Gebäude schon seit zwei Jahren leer. Uns so gross ist der lokale Bank-und Finanz Sektor nun auch wieder nicht.

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Hier eine Paar Fotos, auch das absurdeste Gebäude Almaty   “Nurlytau” eine Burg aus Glas ist nach wer weiss wievielen Jahren Bauzeit immer noch nicht fertiggestellt. Und die Bürofläche scheint zu weniger als der Hälfte vermietet zu sein.

Sehr eindrücklich ist in dieser Gegend Almatys auch zu sehen, wie wenig die Verantwortlichen die Stadterweiterungen “Sozial” planen. Alles ist irgendwie hingestellt, hat aber insgesamt keinerlei Zusammenhang. Die Öffentliche Anbindung ist katastrophal und insgesamt wäre es wohl weit wichtiger, in der Stadt ein vernünftiges Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und eine gute Wasser – und Stromversorgung zu gewährleisten als irgendwelche unbrauchbaren Immobilien zu erstellen.

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Die Sonnenbrillenmode 2009 hat es in sich. Je grösser umso besser scheint die Losung zu sein. Junge Frauen in Almaty versuchen ihre “Konkrurrentinnen” mit allen Mitteln übertrumpfen zu wollen. Auf diesem Foto sieht man ein Beispiel dieses “Brillenwettbewerbes”

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Es ist eine der wohl aussergewöhnlichsten, um nicht zu sagen absurdesten Plattenbauten in Almaty. Ein 12 Stockwerke hoher Bau, angelegt als Kleeblatt. Die ganze Fassade ist mit runden Betonelementen verziert. Und das Beste an dieser Experimentalsiedlung ist die schöne Aussicht auf das einzige grössere Gewässer in Almaty, den Sairamsee.

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Das ist ein etwa 500 Meter langer künstlicher See, gespiesen von einem Flüsschen, das vom Bergmassiv kommt. Einer Badewanne gleich wird der See im Herbst entstöpselt und im Winter ist dann nur ein leeres Betonbecken zu sehen. Am Ufer spielen im Sommer die Kinder, während im Winter eine kleine natürliche Eisbahn aufgestellt wird. Baden ist aber nicht unbedingt zu empfehlen, und das nicht nur wegen der grösseren Scherbendichte, an einer Altglassammelstelle, sondern wegen möglicher giftrückstände im Wasser. Auch eindrücklich ist es, rund um den künstlichen See die grossen Baustellen zu sehen mit den kühnsten Neubauprojekten, die derzeit aber alle still stehen.

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Faszination Architektur – Hier zwei Beispiele grandioser sowjetischer Architektur. Zum Einen der Aerowoksal (Flugticketschalter) und zum Anderen der Busbahnhof Sairam. Auf dem ersten Foto oben ist die grosse Halle mit den dutzenden Schaltern für Flug – und Bahntickets. Sehr eindrücklich die schlichte rechteckige Gestaltung und das ganz ohne Säulen oder Streben im Inneren.

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Auf den weiteren Fotos, die man mit anklicken vergrössern kann, sind Detail – und Gesamtaufnahmen der beiden Sehenswürdigkeiten abgebildet. Immer wieder interessant zu betrachten, die etwas seltsame Deatilgestaltung der Architekten. Zum Beispiel die Decken. Wer schaut schon bewusst die Decken eines Gebäudes an. Und warum wurden dermassen massive Metallteile zur Verzierung verwendet? Wie auch immer – Schön, dass es noch ein paar solche Überreste aus der UdSSR gibt.