Es gibt Photoshop, aktuell als CS3. Aber es gibt auch eine grosse Menge Alternativen. Ich selber habe schon eine ganze Palette an Gratis Programmen getestet. Die Übersicht hat wohl niemand mehr wirklich.

Zu einer Auswahl an Alternativen, kostenlosen Programmen für die Bildbearbeitung kann man auch den Text auf diesem Blog nachlesen, da werden 11 Alternativen im Schnelldurchgang vorgestellt.

Ich kenne das Programm Gimp,   es kann hier heruntergeladen werden. Dann habe ich mich länger mit dem Japanischen Programm Pixia auseinandergesetzt, welches ich persönlich als ebenso gut einschätze, wie den Photoshop – Hier kann es heruntergeladen werden. Prinzipiell sind alle Pixelbearbeitungsbrogramme ähnlich aufgebaut und stammen natürlich mehr oder weniger direkt von Photoshop ab.

Ein Programm zur Fotobearbeitung, welches ich erst seit einem knappen Jahr benutze ist das Silkypix Developper Studio. Der Ansatz dieses Programms liegt etwas anders. Es macht sich die RAW – Dateien der SLR Kameras zunutze. Spiegelreflexkameras versehen jeden einzelnen Pixel mit einer Farb – und Helligkeitsinformation. Diese kann durch Silkypix modifiziert werden. Dadurch lassen sich leichte Farbkorrekturen, Tiefenschärfe und vieles Mehr verändern. Anschliessend kann das Foto als JPG oder ähnliche Datei entwickelt werden, dann auch mit verschiedenen ISO Werten.

Quellenangaben: Das erste Bild im Artikel stammt von blogwiese.de

Was ich neben der Auswahl des Programms für den Fotografen wichtig finde ist die Auseinandersetzung mit der Frage bezüglich Verwendung von Fotos mit dem Computer. Es gibt Viele Fotografen etwas älterer Schule, die die Hände verwerfen, wenn sie ein Foto sehen, welches nicht direkt aus der Kamera zur Entwicklung wandert. Und so einen direkten abdruck der Realität vermittelt. Aber mit der Digitalfotografie ist in dem Sinne sowieso ein neues Medium entstanden, welches gezwungenermassen durch den Computer wandert, und dann sehr gerne bearbeitet wird, manchmal bis zur Unkenntlichkeit und mit Filtern. Ich persönlich überlasse es jedem, soviel oder sowenig Computerveränderung anzufügen, wie er möchte. Persönlich benütze ich keine Filter und höchstens Kontrastverstärker oder Verminderer für meine Fotos. Mit Ausnahme wenn ich etwas verändert darstellen möchte.

Links zum Thema:

Die Digitalkamera ist eine relativ neue Errungenschaft. Erste Kameras waren etwa um 1998 im Laden zu kaufen. Historisch geht die Entwicklung der Digitalkamera auf das Jahr 1963 zurück. Persönlich habe ich den Wechsel von der analogen ’35mm Filmkamera’ zur Digitalkamera hautnah miterlebt. Meine Erste kompakte Kleinbildkamera habe ich von meinen Grosseltern geschenkt bekommen. Mit dieser konnte ich auch meine ersten fotographischen Experimente machen. Es folgten dann verschiedene Kameras, relativ bald schon erste Spiegelreflexkameras. Dabei machte ich auch Erfahrungen mit den verschiedensten Herstellern. Ich entschied mich so mit 18 Jahren mit Nikon Geräten zu arbeiten. Die erste Semiprofessionelle digitale SLR Kamera legte ich mir vor etwa vier Jahren zu.

Ich werde oft gefragt :”Welche Kamera soll ich denn nun kaufen?” – Meine Antwort ist eine Gegenfrage :”Wozu benützt du denn in Zukunft deine Kamera?” – Es ist ganz einfach, wer es sich leisten kann, der muss die Frage eigentlich nicht stellen, denn die Fotoqualität ist schon bei sehr preiswerten Kameras (unter 500 SFR) er kann sich also aus jedem Spektrum etwas herauspicken. Derjenige, der etwas auf sein Portemonnaie schauen muss soll sich überlegen, ob die eigene Fotografie als Hobby oder auch professionell umgesetzt werden soll. Der simple Unterschied zwischen Hobby und Professionell ist die Bezahlung. Wer professionell arbeitet wird in der Regel für seine Arbeit entlohnt.

Nochmals zu meiner Antwort, wozu die Kamera benützt werden soll. Die aktuellen digitalen Kompaktkameras verfügen über gute Bildsensoren, wie auch weitaus genügender Auflösung in MP (Megapixeln). Vermutlich braucht fast niemand diese Auflösung für den Heim und Hobbyzweck. Es sind ebenfalls viele automatische Programme installiert, die jedem, der zum Ertsen Mal eine Kamera in der Hand hält gut aussehende Fotos ermöglichen. Damit muss ich etwas zynisch anmerken – “Jeder ist ein Fotograf!”

Ich werde drei Kamerabeispiele von Nikon, geltend für alle Grosshersteller: (canon,nikon,fujifilm,kodak,olympus,panasonic,pentax,samsung,sigma und sony) einbringen: Die Coolpix S-600 für einen Listenpreis von 428 Franken – für diese Kamera gilt, was ich im letzten Abschnitt unter Hobby und Zusatzfunktionen angemerkt habe.

Die Nikon D-80 für 1’748 Franken Listenpreis:

Dies ist eine Kamera für den Fortgeschrittenen Gebrauch, für Semiprofis, Künstler, Reisende und Journalisten. Alles ist automatisch konfiguriert aber auch Manuell bedienbar. Die Objektive sind austauschbar, vom Weitwinkel übers Tele bis zum Spezialobjektiv kann alles verwendet werden (von der gleichen Marke und von chinesischen Billiganbiertern). Die Megapixel liegen zwischen 6und 12. Die Qualität der Fotos genügt für Printauszüge auf eine Grösse von A3. Ich selber arbeite aktuell seit mehreren Jahre mit einer Kamera aus dieser Klasse.

Die Nikon D3 ab 7’798 Listenpreis:

Quellenangaben: Die Kamerafotos stammen von der website nikon.com

Dies ist eine Kamera für den Professionellen Fotografen. Da ist alles enthalten, was es in der heutigen Spitzenfotografie braucht.

Noch einmal, ich mache keine Werbung für Nikon. Ich kenne diese Marke bloss am besten. Alle anderen aufgezählten Grossmarken verfügen über ein ähnliches Sortiment.

Links zum Thema:

Ich möchte mit diesem Artikel eine Themenwoche starten. Das Thema ist „Fotografie” – Ich fotografiere täglich und bezeichne mich ab und zu auch als Fotograf. Besonders seit ich in Kasachstan bin, und auch eine eigene Ausstellung machen konnte setze ich mich vermehrt mit dem Thema auseinander.

Den Prozess von der Schwaz-Weiss Fotografie, mit selber entwickeln, bis zur seriellen Digitalfotografie habe ich selber erlebt. Ich bin ein Fan von Fotografien und freue mich auch, gute betrachten zu können.

Die Fotografie ist eine eigenständige Kunst, ein Kommunikationsmedium und ein Medium zur Dokumentation. Letzteres kennt vermutlich Jedermann, wir leben in einer gut dokumentierten Welt und somit hat Jeder ein dickeres oder dünneres Familienalbum und kann seine Biographie auf dem Tisch auslegen.

Als eigenständige Kunstform löste die Fotografie die Malerei, wie damals befürchtet nicht ab, sie entwickelte sich rasant weiter und hat in guten Kunstbuchläden eine eigene Abteilung, oder zumindest ein eigenes Regal.

Zum ersten Artikel:

Heute war ich an einem Workshop für Fotografen aus Kasachstan dabei. Das Goethe Institut in Almaty hat unter der Leitung von Günther Hasenkamp diesen Anlass realisiert. Die teilnehmenden Fotografinnen und Fotografen kannte ich bis auf wenige Ausnahmen persönlich. Der Gastdozent war der Fotograf Jens Liebchen aus Deutschland, welcher dort arbeitet und ein spannendes Projekt machte, im Jahre 1999. Es gibt darüber auch einen Fotoband. „Kunst-Politik” mit Namen. Bei der Eröffnung des renovierten Bundestages fotografierte er Abgeordnete in Schwarz-Weiss, aber auch Farbe. Ich habe den Fotoband heute selber ansehen können und mir gefallen die Fotografien sehr gut!

Zum heutigen Tag, Am Vormittag zeigten Die KünstlerInnen ihre eigenen Arbeiten mit Beamer und Laptop, darunter hatte es ebenfalls eindrückliche Fotos. Herr Liebchen sagte seine Meinung zu den gezeigten Werken mit einem positiven Unterton, welcher die KünstlerInnen auch auffordern sollte weiter zu fotografieren. In Kasachstan gibt es so gut wie keine öffentlichen Gelder und somit haben es Freischaffende KünstlerInnen hier sehr schwer.

Am Nachmittag zeigten die Teilnehmer ihre Hausarbeit (Portraitfotos) Da war das Spektrum gross. Von der Teilnehmerin, die sich Augentropfen verabreicht, bis zum Bettler und den eigenen Eltern.

Soviel zum ersten Text zum Thema Fotografie. Die Bilder zeigen Jens Liebchen und ein Gruppenfoto vor dem Goethe Institut in Almaty.

Auf die Bilchen klicken für eine Darstellung in voller Grösse!

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Links zum Thema: