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Ansichtskartensammlung R.Wiedenmeier

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Ansichtskarte – Lasst doch mein Sparheft in Ruhe; Nein der Vermögensabgabe. Aterlier Häusler 1922.

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Ansichtskartensammlung R.Wiedenmeier

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Ansichtskarte – Am 16. Mai dem Völkebund JA! Alpsegen von M.Annen. Zur eidgenössischen Volksabstimmung am 16.Mai 1920 über den Beitritt der Schweiz zum Völkerbund. Verlag: Schweiz. Aktionskomitee für den Völkerbund, Zürich.

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ansichtskarten by r.wiedenmeier

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Die Ansichtskarte stammt vom Verlag ‘Kümmerly & Frey – Bern’

Die Eidgenössische Volksinitiative «für die Einmalige Vermögensabgabe » ist eine Schweizer Volksinitiative, die am 3. Dezember 1922 zur Abstimmung gelangte und von Volk und Ständen verworfen wurde. Sie wurde von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz lanciert und hatte zum Ziel, durch eine Vermögensabgabe die während des Ersten Weltkriegs gemachten Schulden zu tilgen. Bei der Abstimmung kam dabei die höchste je erzielte Stimmbeteiligung zustande (86.29  %).

(Quellenangabe: wikipedia.org)

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Hier die Fotos vom heutigen 1.Maiumzug im Stadtzentrum Zürichs. Bei schönem sonnigem Wetter zogen mehrere Tausend Menschen friedlich durch die Strassen und wollten Selbige zum Teil lautstark für sich in Anspruch nehmen. Der Umzug hatte ein buntes Gemisch von Gewerkschaften, Jungsozialisten, Jungen Grünen und auch Kurdenverbänden wie auch jeder Menge  Sympathisanten zu bieten.

 

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Am 7. Dezember fand im Schweizerhof in Bern der Anlass der Kasachischen Botschaft in der Schweiz zum Unabhängigkeitstag Kasachstans statt. Dieses Jahr war der Anlass besonders, weil Kasachstan das 20. Jubiläum feiert. Damit ist das Land gewissermassen auch erwachsen geworden. Der Unabhängigkeitstag selber findet am 16. Deszember statt. Nebst dem obligaten ausgiebigen Buffet gab es ein schönes Konzert von den Geschwistern Botagoz und Bulat Tynybekov (Violine/Cello).

Eröffnet wurde der Anlass mit einer kurzen Rede vom Botschafter Mukhtar B. Tileuberdi. Nebst vielen Vertretern der Schweizer Wirtschaft konnte man auch designierte Nationalräte treffen und wie auf einem der Fotos zu sehen Peter Finke, den Vorsitzende des Departements für Soziale und Kulturelle Anthropologie.

Es war ein gelungener Anlass im neu renovierten Schweizerhof, direkt neben dem Hauptbahnhof in Bern.

 

André Marty schreibt aus dem Brennpunkt Kairo: “Sie packen. In der Hotellobby stehen Dutzende von Metall- und Plastikkisten, vollgepackt mit Fernseh-Equipment. Ein Grossteil der ausländischen Journalisten haben Ägypten bereits verlassen, oder sind am Koffer packen. Verständlicherweise. Denn auf der Strasse zu arbeiten ist nach wie vor kaum möglich, auch heute Morgen berichten Kollegen von Übergriffen auf Journalisten.”

Den ganzen Artikel kann man auf dem Korrespondenten-Blog des Schweizer Fernsehens lesen, aus dem obiger Auszug stammt.

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Morgen finden die Wahlen in Kirgistan statt. Die Welt schaut gespannt auf das kleine zentralasiatische Land. Für mich ist die Entwicklung spannend, weil ich drei Jahre wenige Kilometer Luftlinie von Bischkek weg gelebt habe und aktuell ein guter Freund in Bischkek an einer Uni doziert.

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Ausländer? und auf dem angrenzenden Plakat Volksbefragung.ch! So agiert die SVP (Schweizerische Volkspartei) aktuell. Beim anklicken der Webseite volksbefragung.ch steht dann als Willkommensbotschaft: Welche Ausländerpolitik wollen Sie?

Ein Armutszeugnis, dass in der Schweiz Rechtspopulisten den Feind und die Fehlerhafte Politik immer noch bei den Minderheiten sieht! Zum Glück gibt es ein paar Leute die schnell reagieren und die Plakate mit einer Entschuldigung im Namen der Schweiz versehen haben:

Ich selber muss zugestehen, dass ich den Wahlkampf so gut wie nicht mit verfolgt habe. Ich lebe ja im Ausland. Und zudem habe ich etwas gelächelt, als ich vernommen habe, dass die SVP eine solche Initiative lanciert. Ich habe in meinem Blog auch schon sehr lange keine politischen Themen mehr behandelt , weil ich der Meinung bin, wenn ich nicht selber in die Debatte involviert bin, wie früher als   Parteimitglied oder bei Diskussionen in der Ausbildung/Beruf, dann halte ich den Mund. Bei dieser Sache ist das anders. Das ist eine Katastrophe und nicht so “harmlos” wie ein Bundesrat Blocher oder eine Isolierung im EU-Raum. Heute hat sich die Schweiz mächtige Feinde geschaffen!!! Das Resultat dieses Gebärdens wird sich garantiert auf die   wirtschaftliche Beziehungen mit Ländern in denen der Islam verbreitet oder als Staatsreligion gelistet wird auswirken. Zudem verliert die Schweiz im Bezug auf ihre Rolle als “neutraler” Staat und “Vorreiter” in humanistischen Angelegenheiten, wie auch auf diplomatischem Terrain an Rückhalt.

Ich bin zutiefst betroffen von diesem Mittelalterlichen Entscheid und werde mich im Ausland wegen diesem Entscheid schämen müssen. Ich leben in Kasachstan, seit über zwei Jahren, einem Land mit einem gemässigten Islam. Das heisst in Kasachstan gehen weniger Menschen in die Moschee, als aktuell in der Schweiz in die Kirche. Und hier leben die   unterschiedlichste Religionen friedlich miteinander. Ein solches Gesetz wäre hier absolut unmöglich.

Die Schweiz, die ich kenne ist eine kulturelle und innovative Perle. Aber auch ein Land mit Problemen, die es sich nicht eingestehen will/kann. Ich bin im Kanton Glarus aufgewachsen. Habe ab der 1.Klasse immer wieder mit Kindern verschiedener Religionen zusammengesessen. Dazu zählten SchweizerInnen aus Katholischen/Reformierten Elternhäusern die zum Teil absurdeste Äusserungen von sich gaben über Gott und die Welt. Dann hatte ich vermehrt Kinder aus türkischen Familien, die dem Islam angehörten. Eine Religion von der ich zum ersten Mal gehört haben. Doch diese Kinder unterschieden sich nur in einer Sache von mir. Sie schauten PayTV Kanäle und durften keine Zweifel Chips mit Schinkengeschmack essen. Dann gab es SchülerInnen aus dem Tibet/Sri Lanka und Ex-Jugoslawien ich war schon damals interessiert von den Ländern dieser MitschülerInnen mehr zu erfahren. Ich fragte nach dem Essen, nach dem Aussehen der Landschaften und lernte von jeder Sprache erste Wörter kennen.

Wer die Initiative für das Bauverbot von Minaretten lanciert hat, wer dafür und wer dagegen gestimmt   hat, das interessiert mich nicht. Aber ich bin der Meinung, dass das sofort rückgängig gemacht werden soll, beziehungsweise dieser Artikel niemals in ein Gesetzbuch mit “allgemeiner” Gültigkeit gedruckt werden darf. Ich hoffe auf grosse Proteste aus der Schweizer Bevölkerung und ich hoffe auf massive Kritik aus dem nahen und vor allem Deutschsprachigen Ausland!!!

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Maiak heisst soviel wie Leuchtturm – das Wort stammt aus dem Russischen. Ob Maiak ein Leuchtturm in der schweizerischen Nachrichten/Presselandschaft ist oder noch werden wird, diese Beurteilung überlasse ich Anderen. Die Idee hinter Maiak ist auf jeden Fall Hintergrundberichte aus Russland und ganz Osteuropa zu liefern, mit gut recherchierten Berichten.

Ende September konnte ich mich mit Jürg Vollmer, dem Leiter des Maiak-Projekts eine Stunde im offenen ISO-Container in der Binz Zürich angeregt unterhalten. Der ISO Container gehört zu einem ganzen Containerdorf, wo preiswert Raum für Künstler und JungunternehmerInnen entstanden ist.

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Das Gespräch mit Jürg handelte vom Projekt Maiak, wie das Ganze entstanden ist und welche Ziele das Projekt hat. Denn gerade Letztere sind ziemlich hoch gesteckt. Es soll in der Schweizer Medienlandschaft, die in den letzten Monaten vor allem bezüglich entlassener Auslandskorrespondenten von sich hat reden lassen, qualitativ hochwertige Hintergrundberichte geben. Maiak erarbeitet auf der Creative Commons Basis Artikel/Dosssiers und Fotomaterial, welches die Schweizer Presse kostenlos verwenden kann. Damit das funktionniert braucht es Investoren, die dieses Projekt unterstützen und ebendiese hat Jürg Vollmer in der Schweiz letztes Jahr gefunden.

Da das Projekt mit integriertem Newsroom und guter Webseite noch ganz am Anfang steht braucht es viele Leser und Leserinnen, die auch zu besagten Artikeln ihre Meinung schreiben oder Anregung zur Optimierung geben können. Ich wünsche Jürg Vollmer beim Projekt weiterhin viel Energie und auch Spass.

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