Beiträge

dsc_0036
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Die diesjährige Lange Nacht der Museen war für mich ein spezieller Anlass. Der zweite Tag zurück in der Schweiz, nach zwei Jahren Kasachstan – Kultur soweit das Auge reicht! Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten… Das erste Ziel war die Kulturhalle und das Migrosmuseum im Löwenbräuareal (Kreis 5). In der Kunsthalle stellte ein amerikanischer Künstler (John Miller) seine Werke aus. Vergoldeter Abfall ist nicht gerade etwas aussergewöhnliches. Vermutlich war die Spekulation für diesen Künstlere mehr Resultat der Museumsleitung, denn der Versuch dem Publikum etwa Zeitgenössisches und Interessantes zu bieten.

dsc_0002 dsc_0005 dsc_0007 dsc_0014 dsc_0034 dsc_0036 dsc_0043 dsc_0049

Die Ausstellung im Migrosmuseum war gut und interessant. Am faszinierendsten war für mich die Präsentation der Gewinner des letztjährigen Fantoche Festivals in Baden. Kurze Animationsfilme basierend auf verschiedensten Technologien und Ideen.

Gerne hätte ich das Polizeimuseum der Stadt Zürich noch gesehen aber da war die Schlange beim Anstehen einfach zu lange. Interessant war das schon, sonst hält die Bevölkerung möglichst viel Abstand zur Polizei – in der Nacht der Museen wollte aber Jedermann hin.

Links zum Thema:

Die Ausstellung ‘Nischa’ im Kellergeschoss des Kastejevmuseums war für die Veranstalter und das angetretene Publikum ein Erflog. Ich wurde kurzfristig über ein SMS über die Kunstveranstaltung informiert. Beim Eintreffen war ich schon überrascht, wie viele teure Autos in der Einfahrt standen. Und kurz darauf war ich noch überraschter, dass soviel Publikum zu einer Ausstellungseröffnung erscheinen. Maximal habe ich im letzten Jahr 50-100 Leute im grössten Kunsthaus zu Vernissagen kommen sehen. Vorgestern waren es fast 500. Und ich wurde schnell skeptisch, glaubte nicht, dass das Museum zu so etwas fähig ist. Dies bestätigte sich dann auch ziemlich rasch. Die Ausstellung wurde organisiert durch einen sehr reichen jungen Kasachen, der in London lebt. Den Namen habe ich ebenfalls nicht erfahren.

dsc_0073
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Die teilnehmenden jungen Künstlerinnen und Künstler waren mir alle nicht bekannt. Sie leben Angaben eines Dritten zufolge alle im Ausland. Ich konnte mir das Ganze also relati rasch zusammenreimen. Es sind Reiche Leute mit ihren Kindern, die in westlichen Kunstschulen lernen. Aber dennoch, die Exponate waren zum Teil interessant und das Publikum mit teuersten Kleidern und Accessoires gefiel doch auch als Blickfang.

dsc_0018 dsc_0031 dsc_0037 dsc_0045 dsc_0058

Auf dem dritten Foto von Links sind zu sehen: Günther Hasenkamp (Leiter Goethe Institut Almaty) und Almagul Menlibaeva (Videokünstlerin)

fascho_450.jpg

fascho_1.jpg fascho_2.jpg

“Fascho – Berichte aus dem Alltag” ist eine Ausstellung, die aktuell in der Shedhalle der Roten Fabrik in Zürich zu sehen ist. Wegen der Durchmischung der Symbole hat die Ausstellung auch grosse Medienpräsenz erhalten. Ich war nun mehr spontan gestern mit einem guten Freund zur Ausstellung gefahren und vielleicht weil ich ohne Erwartungen hingegangen bin wurde ich sehr positiv überrascht.

Natürlich nicht wegen des sehr komplexen Themas, sondern weil die Ausstellung sehr gut gemacht wurde. Mit Themenclustern und vielen Erklärungen und doch nicht konventionell.

000 001 002

Ich kann die Ausstellung allen empfehlen. Sie läuft noch bis am 23. Sept 2007.

Quellenangaben: Die beiden Postkarten stammen aus der Ausstellung, die drei folgenden Fotos habe ich mit Erlaubnis aufgenommen (P1i)

Links zum Thema: