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Ansichtskarte aus Littenheid im Kanton Thurgau mit dem Asyl. 1897 von Jakob Uehlinger-Schwyn gegründet und später erweitert als Heil- und Pflegeanstalt. Daraus ging eine staatlich anerkannte Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie hervor, die seit 1917 der Familie Schwyn gehört. Nach und nach wurde die gesamte Siedlung zum ländlichen «Klinikdorf» umgestaltet. Im Zuge der Reformen des Gesundheitswesens in den 1990er Jahren wurde die Klinik umstrukturiert und die Bettenzahl reduziert. 2005 hatte die Klinik 235 Betten und 12 Tagesklinikplätze.

  • Asyl Littenheid (Andr. Hane Rorschach)

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Ansichtskarte aus Herisau im Kanton Appenzell mit der dortigen Irrenanstalt. Die Winterthurer Architekten Robert Rittmeyer und Walter Furrer erbauten von 1906 bis 1908 in Herisau die Anlage, welche den Anforderungen an die neue Psychiatrie entsprach. Geplant wurden folgende Anlagen einmal für Frauen und einmal für Männer:

– Haus für Ruhige mit Beobachtungsabteilung, 55 Patienten
– Haus für Halbruhige und Unruhige, 45 Patienten
– Infirmerie für 25 «unreine und blöde» Patienten

  • Herisau mit Irrenanstalt (Edition Guggenheim & Co., Zürich)

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Ein „Asyl für Gemütskranke“ an schöner Lage war um die Jahrhundertwende die Vision des Zürcher Arztes Dr. med. Theodor Zangger (1864-1940) und seiner Freunde. Sie wollten psychisch kranken Menschen eine Stätte der Ruhe schaffen, um neue Kraft zu gewinnen. Die kantonalen Anstalten waren damals hoffnungslos überfüllt. Getragen von christlicher Nächstenliebe sammelte das 1903 gegründete Komitee Geld, um den Notstand aus privater Initiative zu beheben. In schönster Hanglage am Pfannenstiel hoch über Meilen fanden sie ein geeignetes Grundstück und nannten es „Hohenegg“.

Im Oktober 1912 konnten die drei Patientenhäuser eingeweiht werden. Die beiden Winterthurer Architekten Rittmeyer und Furrer setzten gestalterisch um, was den Gründern als gesundheitsfördernde Idee vorschwebte. Die Gesamtanlage steht heute unter kantonalem Denkmalschutz. Es wurden in drei Klassen – nur die I. und II. waren kostendeckend – vorwiegend Frauen aufgenommen und unter der Leitung von Neumünster Diakonissen betreut. Dank eines grossen Gutsbetriebs und grosszügiger Spenden konnten zwei Weltkriege und zwei Wirtschaftskrisen erfolgreich überstanden werden. In den frühen 1970-er Jahren stand der Verein vor der Frage: Ausschluss der III. Klasse oder kantonale Hilfe. Der Kanton bot Hand. 1975 wurde der Verein eine Stiftung und erhielt kantonale Subventionen. Diese Partnerschaft wurde 2005 obrigkeitlich beendet und die Hohenegg auf den ersten Weg gezwungen, wenn sie nicht die Tore schliessen wollte. Seit 2006 wird unter dem neuen Namen „Privatklinik Hohenegg. Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik“ der Stifterwille weiter erfüllt.

(Der Textauszug stammt von der Webseite www.hohenegg100.ch)

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Neue Fotos von der Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUKZH). Das Hauptgebäuse stammt vom Architekten Johann Caspar Wolff und wurde zwischen 1864 unf 1870 erbaut.

Im Volksmund hiess und heisst die Klinik nach wie vor Burghölzli. Wichtige Psychotherapeuten auch von internationalem Ruf waren vor allem Auguste Forel und Eugen Bleuler.

Hinter dem Klinikareal befindet sich der Burghölzlihügel bei dem man eine schöne Aussicht auf den Zürichsee und das Seefeldquartier hat.

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Am Wochenende wurde der neue Gebäudeteil (Verwaltung + Küche) der Privatklinik Hohenegg in Meilen eingeweiht. Nach Informationen der Architekten lehnen sich viele Elemente des Neubaus an die alten Gebäude aus den Anfängen des 20.Jh an. So Elemente wie Ochsenauge , Dachgestaltung und Weitere. Eindrücklich beim Neubau ist das Dach. Auf den ersten Blick sieht es wie ein normales Eternitdach aus. Wenn man genauer hinsieht erkennt man, dass alles aus Schiefersteinen gefertigt ist.

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Wie auf den Fotos zu sehen ist wurde beim Neubau Wert auf Hohe und offene Räume gelegt. Dies ist auch gelungen. Etwas Geschmacksache ist die Farbwahl des Zementes, der farblich zu den bestehenden Gebäuden passen soll.

Auch komplett saniert wurde ein Patientenhaus. Dort sind sowohl die Räumlichkeiten für die Patienten auf hohem innenarchitektonischem Nivea, wie auch die Aufenthaltsräume (Lounge + Bibliothek).

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