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Die Hardbrücke mit dem Prime Tower und auf der gegenüberliegenden Seite die Wohnsiedlung Hardau II.

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Zürich – Die Hardturmbrücke mit Autos im Schneegestöber.

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Strassenputz auf Kasachisch. Das heisst schnell und ohne Aufwand. Ein Lastwagen mit Zisterne und Druckdüsen überschneidend angebracht. Das ist alles, was nötig ist. Sobald der Tank leer ist fährt der Grusewik (Lastwagen) an eine Wasserstelle. Die sind überall in der Stadt in einer Art Werkhof untergebracht. Ein Rohr plätschert da ununterbrochen. Der Lastwagen muss nur drunter fahren und warten, bis das Wasser überschwappt. Dann geht es zurück um den Staub von der Strasse zu spritzen. Was ganz toll für die Autofahrer ist entpuppt sich aber für einen Touristen oft als kleiner Schock. Denn wenn ein solcher Putzwagen auf einen zurollt sollte man sich schnell vom Gehsteig entfernen oder man riskiert nasse, dreckige Schuhe und Hosen.

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Hier ein Foto, gestern gemacht im Zentrum von Almaty. Auch jetzt noch, trotz Weltwirtschaftskriese fahren die Reichen Kasachen mit ihren Hummers, Lexus und Mercedes herum, als wäre nichts geschehen. Was sich hingegen hier verändert hat ist der Import von teuren Autos. Da ist der Makt komplett zusammengebrochen. Mercedes zum Beispie importiert sogut wie nichts mehr. Und in der Nähed es Flughafens, wo sich die grossen Autosalons befinden, da stehen die neuen Autos auf dem Gelände herum und sie werden nicht mehr gekauft. Reihenweise Jeeps stehen da im Regen und Schnee und sind schon überzogen mit einer dicken Schicht almatiner Strassendreck.

Vermutlich eine Art Krankenhaus gewesen. Gesehen an der Tole Bi Strasse. Schön sind die runden Anbauten auf die Strasse hinaus.

Auf das Foto klicken, um es in Originalgrösse zu betrachten.

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Obschon ich bald ein Jahr in Almaty lebe fallen mir die Verhältnisse auf den Strassen noch immer auf. Das Erste ist, dass verhältnismässig viel zu viel Autos der obersten Preisklasse herumfahren. Hummer H2, Lexus, Mercedes M-Klasse und alle anderen Geländewagen. Sie sind meistens blitzblank gereinigt.

Wenn man sich mit dem Durchnittsbürger unterhält, oder sich in ein normales Taxi setzt schütteln die meisten nur mit dem Kopf, wenn man fragt, wie so etwas möglich, ist, dass soviele teure Autos herumfahren. Erklärungen muss man vermutlich nicht zu weit suchen. Neben der Ersten, auf die ich vermutlich nicht einzugehen brauche ist das Auto das Statussymbol. Ich habe oft junge Männer gesehen, in eher ärmlichen Gegenden der Stadt, die ihre ganze Zeit mit ihrem Mercedes vor dem Haus verbracht haben, ihn gewaschen und gepflegt haben. Dahinter ein winziges Häuschen, beinahe nicht grösser als das Auto. Oft werden auch Kredite aufgenommen, die mehrere Jahre Laufzeit haben. Im Gegensatz dazu hat ein Job in Kasachstan nicht mal in der Chefetage mehrere Jahre Laufzeit.

Zur Risikobereitschaft: Es wird oft mit völlig überhöhter Geschwindigkeit gefahren, die Lenker beherrschen ihr Auto schlecht und schauen nicht voraus. Die Situation hat sich für die Fussgänger in der letzten Zeit etwas verbessert und ich habe noch nie direkt einen Unfall mit ienem Fussgänger beobachtet. Im Gegensatz zu Blechschäden, die ich jeden Tag zu Hauf sehe.

Ich denke gewisse Dinge werden sich ändern, der Sprit verteuert sich auch hier und die Kontrolle der unterbezahlten Polizisten wird besser. Jeder der nicht angegurtet ist kann mit einer Strafe rechnen.