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Paris / Frankreich. Die Métro Paris gehört zu den grössten der Welt und wurde am 19.Juli 1900 eröffnet. Mittlerweilen ist das Netz über 220 Kilometer gross und wird ständig erweitert. Eindrücklich für einen Paris-Reisenden sind die vielen unterirdischen, manchmal hunderte Meter langen Verbindungstunnels. Ebenfalls verfügen einige der Linien über Gummibereifte Fahrzeuge, was eher eine Seltenheit ist, bei U-Bahn Systemen. Die Gummibereiften Fahrzeuge sollen etwas rascher anfahren und bremsen können.

Seit geraumer Zeit verkehren in Paris fahrerlose Zugkompositionen, diese funktionieren einwandfrei und ermöglichen gegenüber den von Menschen gesteuerten Kompositionen eine deutliche Kapazitätssteigerung.

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Aufnahmen vom Bahnhof Almaty 2 – dieser Bahnhof liegt nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Mit dem Zug kann man nach Südkasachstan auf der Turksib Route oder in die Hauptstadt Astana und auch weiter gegen Norden fahren. Von einer Gleisüberquerung kann man zuschauen, wie Postwagen entladen werden oder wie die gebrauchte Wäsche eines Fernzuges auf Lastwagen geworfen wird.

Immer wieder dröhnen die Lautsprecheransagen über das Gleisfeld, neuerdings sagen sie nicht nur die Zugdestinationen und Abfahrten an, der Reisende wird neuerdings auf Kasachisch, Russisch und Englisch gewarnt vor Lebensmittelkäufen bei nicht autorisierten Personen  währen der Zugfahrt. Diese Käufe könnten zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen – so die Ansage ;)

Insgesamt ist die Gegend um den Bahnhof herum weitaus sauberer als noch vor ein paar Jahren.

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Der Sonnenaufgang über der Steppe ist von fataler Schönheit. Zuerst sehe ich ein schwaches leuchten am Horizont, wie die Lichtreflexionen einer Stadt. Aber es gibt hier keine Stadt. Langsam nimmt die Leuchtkraft zu und nach etwa einer halben Stunde werden erste Silouhetten der Landschaft sichtbar. Die Lichfarbe geht langsam über von rot-orange in pastellblau-gräulich.
Die Dimensionen sind unbeschreiblich. Stellenweise geht die Landschaft natlos über in den Himmel. Plötzlich sehe ich am Horizont ein feurig rotes Aufflammen das immer stärker wird und sich über den in duzenden von blau-grau Tönen marmorierten östlichen Horizont ausbreitet. Und schlussendlich erhebt sich eine feurig rote Kugel über dem Horizont.
Keine Kamera vermag dieses Schauspiel auch nur annähernd festzuhalten. Ich würde allen empfehlen, dieses Naturschauspiel erster Güteklasse mit eigenen Augen zu Betrachten, möglichst in freier Natur, abseits von Zivilisation, Motoren- und Zuglärm.
Die Steppenwüste, sandfarbene Gräser und Sträucher, dazwischen schwarze, verkohlte, abgebrannte Flaechen, Hügel, Telefon-, Stark- und Schwachstrommasten, Trafostationen, kleine Siedlungen, Bahnarbeiter, Lastwagenkarawanen, viele kleine Wäldchen von kleinwüchsigen Bäumen, moränenartige Aufschüttungen, dann vieder streifen von rötlicher Erde, Ansammlungen von einem grauen Gewächs, Viehherden, Schafe, wilde Pferde, ein Fahrzeugwrack, Gesteinsplatten, eine verlassene Siedlung die verlottert, am Horizont braut sich ein Gewitter zusammen, ein leerer Yoghutrbecher, Bierdosen, ein Sendeturm auf einem Hügel, eine Elster, da ein ganzer Vogelschwarm, jetzt wird das Gebiet ganz karg, nur Steppe und Himmel soweit das Auge reicht, könnte ein abgemähtes Kornfeld sein, aufgrund der linienartigen Struktur, Strommast nr. 265, 266, 269, die Sonne reisst ein Loch in die Wolkendeckt, weit weg leuchtet eine Fläche hellgelb auf, durch die perspektivische Verzerrung nur erkennbar als ein einzelner Strich in der Ferne, eine art kleiner Unterstand aus Steinen und mit Wellblechdach, da und dort Rinnen, die das Regenwasser gegraben hat, sehen aus wie Minicanyons, eine Verlassene Fabrik, ein kleiner Tümpel, eine Oase, da steht ein Motorrad neben den Geleisen, ist hier eher selten anzutreffen, wahrscheinlich wegen der staubigen Luft, salzartige weisse Flächen, zwei Falken, Gesteinsbrocken, mitten im Niemandsland ein Betonklotz, Gebirgszüge, Grabhügel, rechteckige künstliche Erdaushübe, hier und da noch eine Wasserpfütze, die Sonne blendet am Zenith, eine einsame Krähe landet auf einem rostigen Stahlpfeiler, der aus dem Boden ragt, zwei vor sich hinrostende ausrangierte Bahnwaggons, antik arabisch wirkende Lehmhäuser