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sammlung r.wiedenmeier

Linthal. Aufnahmen von Linthal um ca. 1870 – erstellt durch den Fotografen Traugott Richard. Im Vordergrund zu sehen ein Teil des Bads Stachelberg – im Hintergrund Häuser für die Arbeiter der verschiedenen Textilfabriken. Aktiv fotografiert hat Richard in Männedorf zwischen ca. 1863 bis ca. 1886. Er war Gründungsmitglied des Schweizerischen Photographen Vereins.

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Zwischen den Gemeinden Linthal und Rüti befindet sich ein Kleinkraftwerk im Bau, welches nach Inbetriebnahme Energie für ca. 3000 Haushalte liefern soll und 2.4 MW Nennleistung haben wird. Auf den Aufnahmen zu sehen ist die Baustelle Rüti hinter der Fabrik Cotlan, bei der die vorgefertigten Beton Ringelemente per Hydraulikvortrieb eingesetzt werden. Anschliessend ist auf dem Areal der ehemaligen Cotlan Textilfabrik die oberirdische Baustelle zu sehen, da wird auch die Turbine und das Stromhaus  zu stehen kommen.

Von der Projekttafel:

Geschichte

Das im Baugebiet vorhandene Gefälle der Linth war im Jahre 1847 der ausschlaggebende Grund der Ansiedlung einer ersten Textilindustrie auf dem Gebiet „Sätliboden“. Auch wenn die industrielle Tätigkeit auf dem Fabrikareal im Zuge des generellen Wegzugs der heimischen Textilindustrie in billigere Produktionsländer vor einigen Jahren eingestellt werden musste. wurde das Kraftwerk bis Ende Juni 2015 weiter
betrieben. Es hat nun aber das Ende seiner Lebensdauer erreicht und muss umfassend erneuert werden.

Das Bauwerk

Das Kraftwerk Cotlan wird als Unterliegerkraftwerk des NLW Wasserkraftwerkes der Spinnerei Linthal (Oberliegerwerk) gebaut. Die Übergabe des Triebwassers aus der Oberliegerstufe erfolgt in einer unterirdischen Sammelkammer, der sogenannten Wasserschlosskammer. Innerhalb des Areals der Spinnerei Linthal. Von dort wird das Wasser in einer rund 1’150 m langen Druckleitung zur neu zu erstellenden Zentrale im Industriegebiet der Cotlan geführt. Die Druckleitung von Linthal bis nach Unterquerung des Durnagels wird mit Rohrvorlrieb und anschliessend weiter bis zur Zentrale in Ortbetonbauweise erstellt.

In der Zentrale wird das Wasser turbiniert bevor es nach Passieren des kurzen Unlerwasserkanals wieder in die Linth zurückgegeben wird.

Renaturierung der Linth

Da das neue Kraftwerk Cotlan das entkieste und von Geschiebe und Geschwemmsel gereinigte Triebwasser des Oberliegerwerkes übernimmt. entfallen die Antageteile Stauwehr. Wasserfassung und Entsander. Der
bestehende Hochdamm. auf welchem sich der Freispiegel-Oberwasserkanal des bestehenden Kraftwerks der Cotlan befindet. verliert mit der neuen Druckleitung seine Existenzberechtigung. So kann das bestehende Wehr in der Linth zurückgebaut und die nicht mehr benötigten Landllächen an die Landwirtschaft zurückgegeben werden.

Das geplante Kraftwerk besitzt aufgrund der direkten Wasserübernahme keine Bauwerke innerhalb der Linth. Durch die Aufhebung des bestehenden Wehrs wird die Uberschwemmungsgefahr deutlich verbessert.
Fischaufstiegshindernisse entfallen gänzlich.

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Der Muttsee befindet sich neu auf 2’473  m ü. M. Bis vor wenigen Jahren hat sich der Bergsee noch 2’446 m ü. M. befunden. Jetzt ist der See teil eines der grössten Pumpspeicherwerke Europas. Der Eingriff, welcher durch den Energiekonzern Axpo stattgefunden hat war nicht gerade klein. Die karge Berglandschaft mit dem schönen Bergsee wurde empfindlich gestört. Wer eine Wanderung von Linthal (Tierfehd) zur Muttseehütte plant kann aktuell nur die Route mit der Seilbahn zum Kalktrittli und dann über den Bergrücken gehen. Früher war es möglich durch einen mehr als einen Kilometer langen Stollen zum Stausee Linth Limmern zu laufen und anschliessend zur Muttseehütte aufzusteigen. Dieser Weg wird vermutlich nach dem Rückbau der Baustelle wohl ach wieder zugänglich sein.

Oben angekommen kann man in der Muttseehütte etwas gutes Essen oder bei Bedarf auch übernachten und eine ausgedehnte Wanderung in Angriff nehmen, z.B über den Kistenpass in den Kanton Graubünden.

Im Folgenden ein Video von der Firma Axpo, welches die Funktion des Wasserkraftwerks verdeutlicht:

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Steinbock – Zwei Steinböcke gesehen in der Nähe der Muttseehütte, oberhalb des Limmern Stausees. In dieser Gegend wurde in den letzten fünf Jahren eines der grössten Pumpspeicherwerke der Schweiz durch die Axpo erstellt. Das ganze Projekt hat sich nun, nach Abschluss der Arbeiten als mässig sinnvolle Investition erwiesen, weil die Strompreislandschaft der Schweiz komplett anders aussieht als prognostiziert. Imposant ist die ganze Anlage, die neue Staumauer beim Muttsee und die riesigen Transportseilabhnen auf jeden Fall. Wie begeistert die Steinböcke davon sind ist wieder eine andere Geschichte.

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Aufnahmen vom Fusse des Tödi (Entstanden im August 2015). Wenn man von der Fridolinshütte Richtung Tödi geht kann man nebst den dort ab und zu grasenden Ziegen Alpenschneehühner und jede Menge Molche sehen.

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Ansichtskartensammlung R.Wiedenmeier

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Ansichtskarte von Linthal; Hotel und Metzgerei Raben. Foto Schönwetter, Glarus.

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ansichtskartensammlung r.wiedenmeier

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Ansichtskarten von Linthal “Hotel Bären z. alten Post“.
Verlag: Photographie Schönwetter-Elmer, Glarus

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ansichtskartensammlung r.wiedenmeier

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Ansichtskarte von der Pantenbrücke. Die erste Brücke an dieser Stelle wurde bereits 1457 errichtet. Die neue Brücke wurde ab 1899 erstellt.
Verlage: Edition Photoglob; Zürich

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Alte Stiche mit dem Tödi. Der Erste stammt ca. von 1800. Der Zweite ist ein Original Holzschnitt von Hausamann um 1947.

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pantenbrücke – j.rothmüller – 1828

Alter Stich mit der Pantenbrücke welche die Linthschlucht überquert. Um 1828 von J.Rothmüller.