dsc_0087
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Mit meinem Gast aus der Schweiz habe ich einen Ausflug in die Natur gemacht. Eigentlich wollt ich an der Strasse in der Nähe meiner Wohnung bloss ein Taxi anhalten, um an den Busbahnhof zu fahren, um dort eine Fahrgelegenheit aus der Stadt heraus zu suchen…

Doch während der Fahrt habe ich erfahren, dass der Taxifahrer eben aus der Gegend kommt, wo ich mit meinem Gast hinwollte, Richtung chinesische Grenze, etwa 200 km weg von Almaty. Der Fahrer, Irbolat mit Name machte zuerst ein wenig lukratives Angebot, nachdem ich abgelehnt habe senkte er den Preis stark und so konnten wir direkt mit ihm in die Gegend fahren, in einem schönen Toyota.

Verpflegung und Getränke kauften wir noch ein und schon gings los, an die Stadtgrenze und ins hügelige Land hinaus, mit Sicht auf die 4000 er des Altai.

Faszinierende Weiten erlebten wir und der Gast fotografierte wie wild jedes Detail. Wir wurden vom Fahrer auf seine Datscha eingeladen, wo es guten Borschtsch und Salat gegeben hat, natürlich auch eine Portion Wodka. Anschliessend fuhren wir Richtung Berge, wo wir eine gigantische Kolchose sehen konnte, welche komplett verfallen war. Alle Agrarmaschinen sind verrostet und sahen aus wie Surreale Gegenstände in weiten Wiesen.

Hier die Fotos zum Ausflug:

dsc_0079 dsc_0169 dsc_0177 dsc_0198 dsc_0204

dsc_4751
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Vor etwas über einer Woche habe ich die Fotos meiner Ausstellung im Kunsthaus (Kastejev) in Almaty nach Hause zurückgenommen, womit auch meine Ausstellung nach einem Monat zu ende war.

Es war eine intensive aber auch hochinteressante Erfahrung, eine solch grosse Ausstellung zu organisieren. Alleine hätte ich das nicht geschafft. Darum möchte ich als Erstes mich an dieser Stelle noch einmal bei allen, die mitgeholfen habe von Herzen bedanken! Die Reaktionen waren sehr positiv und ich werde in Zukunft wohl weiterhin meine Ideen und Werke einem grösseren Publikum präsentieren. Falls ich auch weiter unterstützt werde!

Oft bin ich im Museum in Gespräche über meine Werke verwickelt worden, es gab viele Fragen, was ich genau mit meinen Fotos sagen möchte, wo ich sie aufnehme, in welcher Stimmung ich mich bei den Aufnahmen befand und so weiter.

Damit auch in Europa die Räumlichkeiten, die Vernissage und Pressereaktionen angesehen werden könne, mach ich das Ganze jetzt mit diesem Artikel zugänglich:

Zuerst einmal die Fotos von David Weisenborn, welcher die Vernissage auf Schritt und Tritt dokumentiert hat (vielen Dank):

dsc_4740 dsc_4754_0 dsc_4774 dsc_4781 dsc_4783 dsc_4788 dsc_4867 dsc_4874 dsc_4880_0

Dann ein paar Fotos von mir, welche die Aussenansicht des Museums zeigen und dann den grossen Raum, in welchem meine Fotos zu sehen waren:

dsc_0090 dsc_0091 dsc_0094 dsc_0096

Zum Schluss drei Presseberichte, zwei von der sehr engagierten Deutschen Allgemeinen Zeitung aus Almaty, der Dritte aus der Südostschweiz, meiner Urheimat in der Schweiz.

11.indd 12.indd 002_sogl_72_2008-03-17

Am Wochendende konnte ich einem guten Tanzspektakel beiwohnen, integriert in einen Grossanlass. Unter Anderem konnte ich auch eine exzelente Gruppe von Musikern anhören, die traditionelle kasachische Musik gespielt haben. Mit einem durch Mark und Bein dringenden Kehlgesang. Später kamen dann die Tänzerinnen in den schönen Kleidern in den Nationalfaren gehalten zum Zuge!

Seit vorgestern hat Almaty eine kurze Kältewelle erfasst, sogar etwas Schnee ist gefallen, somit wurde der Frühling inklusive Blumen weiss verziert.

dsc_0023
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Am Stadtrand Almatys Richtung Berge befindet sich das mehrere Quadratkilometer grosse Gelände von Kasachfilm, der kasachischen Filmindustrie. Diese war historisch von grosser Bedeutung – während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier die russischen Propaganda, wie auch Spielfilme gedreht. Das Studio war also weit ausserhalb des aktuellen Kriegsgeschehens. Heute ist Kasachfilm daran, sich in den internationalen Filmmarkt vorzuwagen. Erste Produktionen werden an den internationalen Festivals schon gezeigt und auch lokal oder regional gewinnt das Studio wieder an Bedeutung.

Der Bau ist riesig und mehrere Gebäude, wie Werkstätten, Restaurant und Studis liegen verteilt auf einem schönen Gelände mit Aussicht auf die Tianschan Ausläufer mit bis zu 400m. Leider sind einige Gebäude in erbärmlichem Zustand und sie werden auch jetzt nicht renoviert. Im Inneren erzählen Treppen und Wandmalereien von der grossen Sowjetischen Epoche. Alles aus schönem weissem Marmor und mit guten Materialien erstellt.

Ein paar Fotos geben einen kleinen Einblick in Kasachfilm:

dsc_0007 dsc_0009 dsc_0011 dsc_0019 dsc_0021 dsc_0024 dsc_0025 dsc_0039

Die Aprikosenkerne habe ich zum ersten Mal im letzten Frühjahr in Usbekistan gegessen. Sie haben mir da schon sehr geschmeckt. Ich habe lange nicht gewusst, wo ich die hier auch bekomme. Aber am grünen Basra, wo es wirklich beinahe alles gibt – habe ich sie dann gefunden und mir ein halbes Kilogramm gekauft. Sie sind über dem Feuer geröstet, das Weisse was man sieht ist ganz feines Salz. Sie schmecken ganz zart bitter, doch das macht wohl auch den Reiz aus.

006

In meinem Lieblingsantiquariat in Almaty finde ich immer wieder sehr interessante Bücher. Diesmal ein Buch mit einer Graphischen Sammlung aus den 20er Jahren in der Sowjetunion (cccp). Mir gefallen sowohl die schwarzweissen, als auch die Farbdrucke. Es gab auch jede Menge grosse Plakate in der Sowjetunion, die die Fünfjahrespläne bildlich darstellten und die Sowjetische Bevölkerung animieren sollten, zu arbeiten, Land urbar zu machen und Häuser zu bauen.

Hier ein paar Bilder aus besagtem Buch:

001 002 003 004 005

Beim aktuellen News durchlesen habe ich auf der Sidebar der Tagesanzeiger folgenden Link gesehen „Literaturblog“; diesem bin ich gefolgt und ich habe gesehen, dass auch Emil Zopfi dort regelmässig berichtet. Einen Text von ihm habe ich gelesen: „Vogel“. Es geht aber nicht um das Tier Vogel, sondern um einen „Vogel von Glarus“, wie ihn Emil Zopfi nennt. Sein wirklicher Name sei Jakob Vogel gewesen und geboren wurde er laut Quellen im Jahre 1816, dem schlimmsten Hungerwinter in Glarus. Nachlesen kann man den Text, wenn man unten meinem Link zum „Literaturblog“ folgt.

Links zum Thema:

Ich hatte schon länger Schwierigkeiten mit dem Upgrade meines WordPress-Blogs. Nun musste ich um Hilfe bitten und Hostpoint zeigte sich von seiner besten Seite. Jetzt habe ich seit einem Tag das Brandneue WordPress 2.5 installiert und ich bin schon jetzt ein grosser Fan von allen neuen Features und den Verbesserungen zu früheren Versionen.

Hier ein Screenshot von meinem neuen Editor in WP 2.5:

Neben dem gut ausgebauten neuen Editor wurde auch der Bildupload „revolutioniert“, ein direkter Upload mit einer ganzen Palette an neuen Funktionen wurde integriert. Auf einem der folgenden Screenshots ebenfalls ersichtlich. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit Tags nachzubearbeiten und es gibt eine ganze Kategorie, zu Tags und deren Optionen.

Das Hauptdesign mit dem schönen Hellblau und Dunkelgrau wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich.

Klicken Sie auf die folgenden Thumbnails, um die Screenshots in voller Grösse betrachten zu können!

wp_25_01 wp_25_02 wp_25_03 wp_25_04

Ein Plugin, welches ich noch erwähnen möchte ist das NextGEN Gallery – Plugin von „Alex Rabe“. Die Menüführung ist gut und das Integrieren von den neusten Flash-Slideshows ist möglich.

Ich muss mich bei den Machern von WordPress bedanken, einer Opensource-Lösung, die sovieles ermöglicht ist keineswegs der Normalfall. Vielleicht beginnt ja der Eine oder die Andere mit Bloggen, wer weiss.

Links zum Thema:

Vom Leiter des hiesigen Goethe-Institutes habe ich ein Exemplar des Buches „Machtmosaik Zentralasien“ bekommen. Ich werde es in den nächsten Wochen mit Vergnügen durchlesen. Was ich schon beim Durchblättern gesehen habe, das sind die vielen Karten, zu Aktuellem, politischem, geographischem aber z.B auch zu den Wegen des Drogenhandels. Auffällig ist die Qualität der Karten. Zitat von der Webseite „Bundeszentrale für politische Bildung

Im Juni 2007 hat der deutsche Außenminister die Strategie der Europäischen Union gegenüber den Ländern Zentralasiens vorgestellt. Zentralasien wird darin als strategischer Partner der EU bei der regionalen Zusammenarbeit in Fragen der Wirtschaft, des Umweltschutzes, der Energieversorgung, der internationalen Sicherheit und der Entwicklung von Menschenrechten und Demokratie identifiziert.

Zentralasien mit Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan ist für die meisten Europäer eine terra incognita. Der Band versucht, historische und aktuelle Entwicklungen wie Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Über 50 AutorInnen entwerfen das Mosaik eines geopolitischen Raumes von inzwischen globaler Bedeutung.

Hier zwei Kartenbeispiele und das sehr gelungene Umschlagsbild:

Links zum Thema: