Das Glarnerland hat nebst dem Exportschlager Ziger auch einen delikaten Käse zu bieten. Den Glarner Alpkäse. Diesen gibt es jeweils ab Juli in der frühen und ab Ende Jahr als würzige Variante. Die folgenden Fotos stammen von der Alphütte Diesthal Staffel Oberhalb der Ortschaft Diesbach-Betschwanden im Glarner Hinterland oder neu (Glarus-Süd)

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Die Region lädt im Sommer ein zum Wandern und im Winter sind die Skiorte Braunwald und Elm empfehlenswerte Destinationen.

Foto by R.Wiedenmeier

Beshbarmak was aus dem Kasachischen übersetzt “Fünf Finger” heisst gilt als das Nationalgericht. Bei allen wichtigen Ereignissen wird dieses Gericht gekocht, bestehend aus Kartoffeln, Teigstücken, Zwiebeln und viel Fleisch. Je nach Region wird Rinds/-Lamm und Pferdefleisch verwendet. Warum das Gericht Fünf Finger heisst wird einem schnelll klar, wenn man einmal bei einer kasachischen Familie eingeladen wird. Mit der Hand wird das Fleisch und die Teigstücke vorsichtig in den Mund geschoben – dies rührt wohl noch vom Nomadenleben her, wo Besteck kaum bekannt war. Und wenn, dann gabs höchstens rudimentäre Löffel.

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Es ist nicht Jedermanns Sache, das ist klar. Aber ich sage je schimmliger um so besser. Richtig schöne blaue oder Grüne Flecken berechtigen einen Schimmelkäse erst zu seinem Namen.

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Es ist eine wahre Delikatesse, selbst gemachte Knoblauchbutter. Nicht kompliziert. Man nehme ca 100 Gramm Butter. Diese in einer kleinen Schale weichdrücken. Besser ist es, wenn man die Butter schon etwas aus dem Kühlschrank genommen hat. Dann zwei bis drei Knoblauchzehen durch die Knoblauchzange lassen und der Butter beifügen. Dann je nach Möglichkeit Stangenzwiebel, Petersilie oder Majoran dazugeben. Man kann dann das Rezept nach Gutdünken variieren, indem man noch etwas Paprika, Pfeffer oder andere Gewürze dazugibt.

Zu guter Letzt ist es wichtig, auf welches Brot man die Butter schmieren möchte. Ich persönlich halte möglichst weisses Brot, z.B Parisette für ideal, weil dann der Geschmack der Butter am besten zum Tragen kommt.

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Es gibt sie sogar hier, die Bratwurst. Weniger eine Zarte Kalbsbratwurst, dafür mehr Schwein, welches ich eigentlich nicht so mag. Im Zehnerpack gibts die Würste von Gut&Günstig beim Interefood gleich um die Ecke. Zubereitet mit Karoffeln, erst gekocht, dann in der Bratpfanne mit öl angebraten. Ganz wichtig eine Menge Zwiebeln. Am liebsten mit einer dunkelbraunen bis schwarzen Kruste.

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Klar, die Usbeken, Tadschiken und Kirgisen sagen alle, dass sie die Erfinder des Plows sind. Bei den Kasachen hingegen ist das weniger wichtig, denn die haben ja noch das traditionelle Fleischgericht Beschbarmak. Heute konnte ich bei mir zuhause zusehen, wie Plow gemacht wird. Das dauert schon etwas über zwei Stunden, dafür hat der Magen anschliessend was davon. Prinzipiell kann man das Gericht als Reisgericht mit Karotten und Lamm beziehungsweise Rindfleisch bezeichnet werden. Unter den Links habe ich einen auf Deutsch gefunden, der das Rezept in seiner Ganzheit gut wiedergibt. Und wie immer, wenn ich etwas gutes zu Essen kriege mache ich auch selber ein Foto:

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Die Wassermelone oder auf Russisch “Арбуз” – ist jetzt schon an vielen Obstständen in Almaty zu kaufen und ich habe heute selber eine probiert. Sie sind tatsächlich schon reif. Bei grosser Hitze eine ideale Zwischenmahlzeit. Eigentlich kann man die Wassermelone als Getränk bezeichnen.

Gestern habe ich für acht Gäste Lammfleisch mit Gemüse zubereitet. In Kasachstan schmeckt das Lammfleisch eindeutig besser, als dasjenige, welches viel zu teuer in der Schweiz verkauft wird. Und sicher gegen 90% des Lammfleisches, welches in der Schweiz im Regal steht stammt aus Australien oder Neuseeland. Hier eine Aufnahme des Rückenstückes, von welchem ich gestern die Filetstücke verwendet habe:

Bei der Zubereitung mache ich immer zuerst das Gemüse in der Bratpfanne: Zuerst zwei Zwiebeln im Öl anbraten, dann eine Peperoni in kleine Quadrate schneiden, dasselbe mit zwei Karotten und etwas Kohl. Bei den Gewürzen variiere ich immer etwas. Viel Paprika, Salz und Pfeffer. Das Gemüse etwa zehn Minuten braten, am Schluss noch eine oder Zwei Tomaten dazugeben. Das ist alles.

Dann fürs Lammfleisch: Zuerst Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anbraten, das Lammfillet kleingeschnitten dazugeben, Gewürz hinzugeben, es gibt spezielle Lammmischungen, oder sonst auch Paprika und Pfeffer. Nach zehn Minuten ist das Lammmfleisch durch. Ich mische noch eine kleine Konservenbüchse Champignons hinzu, frische machen sich natürlich besser.

Weil es in Almaty derzeit eine Flut von frischem Gemüse und Früchten gegeben hat, musste ich alles ausprobieren. Aktuell mag ich gerne Radieschen. Die sind hier etwa doppelt so gross, wie die in der Schweiz und sie sind etwas stärker im Geschmack. Wenn man sie aufschneidet kommt ein schönes geometrisches Muster zum Vorschein, hab versucht dieses zu fotografieren:

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