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Hier ein Foto, gestern gemacht im Zentrum von Almaty. Auch jetzt noch, trotz Weltwirtschaftskriese fahren die Reichen Kasachen mit ihren Hummers, Lexus und Mercedes herum, als wäre nichts geschehen. Was sich hingegen hier verändert hat ist der Import von teuren Autos. Da ist der Makt komplett zusammengebrochen. Mercedes zum Beispie importiert sogut wie nichts mehr. Und in der Nähed es Flughafens, wo sich die grossen Autosalons befinden, da stehen die neuen Autos auf dem Gelände herum und sie werden nicht mehr gekauft. Reihenweise Jeeps stehen da im Regen und Schnee und sind schon überzogen mit einer dicken Schicht almatiner Strassendreck.

Direkt anschliessend zum letzten   Artikel mit den Schaffotos kann ich jetzt wohl über nichts Besseres als über den natürlichsten Feind des Schafes schreiben. Dies deswegen, weil ich vorgestern die Möglichkeit gehabt habe auf einem Industriegelände an der Stadtgrenze einen echten Wolf von so nahem wie nie zuvor zu sehen.

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Bitte auf das obige Foto klicken für eine Darstellung in Originalgrösse! Der Unterschied zu einem Hund ist auffallender, als ich mir vorgestellt habe. Vor allem die Reaktionen sind schneller und das Knurren liess mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Als der Wolf dann etwas zu Essen bekommen hat – das Knacken der Hühnerknochen, alles sehr eindrücklich! In der Natur müsste ich einem Wolf niemals alleine begegnen!

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Auch ausserhalb Europas gibt es Bauern und Nutztiere. Hier in Kasachstan, am Hange des Alatyu Massivs habe ich vor ein paar Tagen die folgenden Fotos aufgenommen. Ein erster richtiger Frühlingstag lockte Schafe, Kühe und Hirt mit Hund auf die Wiesen, wo die ersten Grassspitzen zu spriessen beginnen. Die Beiden Tiere landen auch in Kasachstan auf dem Teller. Eigentlich schadem wenn man sieht, wie schön sie sind!!! Aber andererseits…

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Gestern nach einer kleinen Wanderung bin ich noch längere Zeit an einem Basar herumspaziert, dann wollten zwei junge Kasachen mit ihrem kasachischen Mehl gehobener Qualität (ihren Angaben zufolge) fotografiert werden. Sie haben mir erklärt, dass das Mehl aus Nordkasachstan kommt und man damit alles mögliche machen könne: Brot, Laghman, Teigwaren…

Hier das dazugehörige Foto. Für eine Ansicht in voller Grösse bitte daraufklicken.

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Am letzten Sonntag habe ich es endlich geschafft, den Rangierbahnhof in Almaty anzuschauen, dies ist alles Andere als einfach. Es steht überall in Grossbuchstaben auf Russisch, dass das Betreten verboten ist. Nach Eineinhalb Jahren Kasachstan ist es auch nicht mehr so einfach einem Pförtner oder Security Angestellten weisezumachen, dass ich kein Wort Russisch verstehe. Aber am Sonntag ist mir dann das Glück hold gewesen. Es war ein Feiertag und darum war sogut wie niemand auf dem Gelände.

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Von der Auwezova Strasse her bin ich dem Gleis nach auf dem frisch gefallenen Schnee aufs Umschlaggebiet gelaufen. Der Himmel war erfüllt von einem wunderbaren Blau, gerade erst haben sich die Wolken verzogen vom wohl letzten Schnee in diesem Jahr. Ab und zu fährt eine kleine hellblaue Rangierlokomotive an mir vorbei. Dann komm ich an verschiedenen Wartungshallen und Eisenbahnzubehörlagern vorbei. Alles ist in Hellblau getaucht. Der einzige Weggefährte ist ein Bettler, welcher mir einen Schleichweg zu erklären versucht, zwischen der Margarinefabrik und der Wagonfabrik.

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Kein einziger Security Angestellter droht mir und zwingt mich das Gelände zu verlassen. Das ist mir so noch nie passiert.

Tamgaly ist ein historischer Ort etwa 150 Kilometer von Almaty. Über mehrere Jahrtausende haben da Menschen gesiedelt und Ihr Leben oder Szenen aus ihrem Leben in Form von Petroglyphen in den Stein geritzt.

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Hauptsächlich sind im Stein und Fels Tierzeichnungen verewigt. Dazu gehören nebst Pferden – Wildschweine, Wölfe, Rehe, Steinböcke und auch Einhörner. Hier ein paar Fotos, die ich im Jahre 2005 aufgenommen habe, noch mit meiner ersten Digitalkamera.