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Vorgestern war ich zum ersten Mal am „Otau Basar“, dies ist ein grosser Basar am Stadtrand Almatys. Er erinnert zuerst an einen grossen Flohmarkt, wie es ihn in Europa auch gibt. Viele ältere Menschen verscherbeln, was sie nicht mehr benötigen, oder sie haben sich auf ein Gebiet, wie etwa den Verkauf von Porzellanfiguren, Münzen, alte Kleidung und Anderes spezialisiert. Der Markt ist ziemlich gross und weit in der Ferne sieht man immer noch auf die Berge.

Am Ende des Marktes riecht es schon stark nach Tier. Auch ein „Muhen“ und „Mähen“ ist kaum noch zu überhören. Weil ein wichtiger Feiertagen Kasachstans kur bevorsteht, das Nauris-Fest, ist der Tierverkauf in vollem Gange. Kühe, Pferde und jede Menge Schafe suchen nach einem neuen Besitzer, beziehungsweise nach einem Kurzaufenthalt bei einem neuen Besitzer, denn der Endkunde wird der Magen eines Nauris-Festkunden sein.

Ich wurde sehr positiv begrüsst, auch mit Kamera. In den Schafzwingern wurden mir sogar richtige Zirkusähnliche Nummern vorgezeigt. Ein bulliger Kasache führte mir jede Schafrasse vor, indem er ein Stück mit den Armen einfing und auf zwei Beine stellte, sodass ich das Tier in seiner ganzen Grösse betrachten konnte. Die Hühner, etwas weiter sahen nicht mehr ganz so frisch aus, sie mussten eng zusammen in kleinen Käfigen ausharren, auch Hasen und Murmeltiere waren zu sehen. Ein eindrückliches Foto machte ich am Schluss noch von zwei Frauen, in der Nähe des Fleischmarktes, unten zu sehen die Schafsköpfe.

Hier die dazugehörigen Fotos, klicken Sie auf das Bild, um durchzublättern.

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Vor wenigen Tagen eröffnete das Soros Centre in Almaty in neuen Räumlichkeiten eine neue Ausstellung mit dem Titel „Дом толерантности“,
also „Das Haus der Toleranz“. Vor allem die neuen Räumlichkeiten muss ich als sehr gut ausgewählt bezeichnen, in einem Idustriegebäude relativ zentral. Ein riesiger Raum, die Wände bis zur Mitte grün gestrichen, wie oft in der ehemaligen Sowjetunion anzutreffen. Die Ausstellung unter dem genannten Titel vereinigte das junge künstlerische Schaffen, vorwiegend aus Almaty und Umgebung. Es waren Arbeiten von Irina Masslikowa, Alexej Schindin, Regina Shepetja, Malik Zenger u.a zu sehen. Die Arbeiten waren mir zu einem grossen Teil schon bekannt. Was etwas schade war, ist die Tatsache, dass es keine Eröffnungsrede gab und für „Fremde“ Informationen zu KünstlertInnen eigentlich nicht vorhanden waren. Ich hoffe nun auf weitere interessante Ausstellungen im „neuen“ Soros Centre, über welche ich auch gerne immer wieder in meinem Blog schreibe.

 

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Am letzten Samstag hat in Almaty der Subbotnik stattgefunden, eines der wenigen Überbleibsel aus der Zeit der Sowjetunion. Der Subbotnik findet zweimal im Jahr statt. Im Herbst und im Frühling. Er kann im Frühling auch als grosser Frühlingsputz angesehen werden. Ich wurde zuerst darauf aufmerksam, als vor zwei Wochen auf der Webseite der Stadt Almaty ein roter Banner blinkte. Am 15.März sei Subbotnik. Es werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, die Stadt zu putzen, unentgeltlich sei verstanden.

Ich war müde von meiner Vernissage, wollte aber doch noch den Subbotnik sehen. Am eindrücklichsten war er in der Nähe von Schulen, wo dutzende von Primarschülerinnen und Schüler mit Rechen, Säcken und Handschuhen herumwühlten, putzten und Laub oder Äste und Abfall sammelten. Das zu lauter Musik, die aus mitgebrachten Stereoanlagen dröhnte. Auch bei Krankkenhäusern reinigten die Kramkenschwestern und Ärztinnen und Ärzte ihre Parkanlagen und Klinikeingänge.

Eine kleine Bilderauswahl vom Subbotnik sehen sie hier:

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Hier können Sie die Fotos der Ausstellung „Kasachstan-Schweiz“ betrachten. Gestern war die Vernissage im Kunstmuseum. Es herrschte ein grosser Medienandrang, beinahe zwei Stunden ohne Unterbruch musste ich Interviews geben, was für mich eine neue Erfahrung darstellte. Die Rückmeldungen von den Besucherinnen waren sehr positiv und die Eröffnungsrede von Hr.Schlaefli, dem schweizerischen Generalkonsul war herzlich und hat mich sehr gefreut.

Hier die Fotos in Slideshows, zuerst die Kasachischen, unten die aus der Schweiz. Klicken Sie bitte auf das Bild, um die jeweils 20 Fotos „durchzublättern“.

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Am nächsten Freitag, dem 14.März um 16.00 kann ich meine erste grosse Fotoausstellung im Nationalen Kunstmuseum, dem Kastejevmuseum in Almaty eröffnen. Die letzten zwei Wochen waren dementsprechend turbulent. Es mussten Fotografien grossformatig gedruckt werden und ein Geschäft zu finden, welches qualitativ gute Arbeit leistet war nicht einfach. Es folgte die ganze Arbeit mit dem Einladen der Gäste und dem Drucken von Prospekten und schliesslich sehr viel Kommunikation mit dem Museum und Leuten, die mich bei meinem Vorhaben unterstützen. Letzteren danke ich schon jetzt sehr für ihre Hilfe. Der Dank geht sowohl in die Schweiz, als auch nach Almaty. Die Ausgestellten Arbeiten werde ich in einem späteren Beitrag zeigen. Die eine Hälfte der Fotos habe ich in der Schweiz, die andere Hälfte in Kasachstan aufgenommen. Es gibt Landschafts-Stadt- und Porträtaufnahmen. Hier sehen Sie die Fotos, wie sie aktuell in meiner Temporärwohnung schön aufgestapelt liegen und auf ihren Einsatz im Museum warten:

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Und hier sehen Sie noch die Einladung, welche ich auf Russisch und Englisch gestaltet habe – Klicken Sie auf die Bilder, um sie in originalrösse betrachten zu können :

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Gestern hat die Veranstaltung des „Dance-Studios de Luxe“ zum ersten Mal im Dom Priemov stattgefunden. Das Dom Priemov ist ein grosser Hotel-und Restaurantkomplex im gehobenen Preissegment, aber mit einer serhr gelungenen Innendekoration und gutem Service. Schliesslich leitet eine Schweizerin das Haus. Drei junge Frauen haben nun gestern eine grosse Tanz-Party veranstaltet. Die Idee wird in Zukunft diejenige sein, dass zahlende Gäste am Abend tanzen können, unter Aufsicht von Profis, also neben dem Feierabendspass schaut auch Training in einem Südamerikanischen oder europäischen Tanz heraus.

Die gestrige Veranstaltung diente vor allem dem Zweck, den Schönen und Reichen der Stadt dieses Angebot Live näherzubringen. Ich habe dabei fotografiert:

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in Originalgrösse betrachten zu können!

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