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Maiak heisst soviel wie Leuchtturm – das Wort stammt aus dem Russischen. Ob Maiak ein Leuchtturm in der schweizerischen Nachrichten/Presselandschaft ist oder noch werden wird, diese Beurteilung überlasse ich Anderen. Die Idee hinter Maiak ist auf jeden Fall Hintergrundberichte aus Russland und ganz Osteuropa zu liefern, mit gut recherchierten Berichten.

Ende September konnte ich mich mit Jürg Vollmer, dem Leiter des Maiak-Projekts eine Stunde im offenen ISO-Container in der Binz Zürich angeregt unterhalten. Der ISO Container gehört zu einem ganzen Containerdorf, wo preiswert Raum für Künstler und JungunternehmerInnen entstanden ist.

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Das Gespräch mit Jürg handelte vom Projekt Maiak, wie das Ganze entstanden ist und welche Ziele das Projekt hat. Denn gerade Letztere sind ziemlich hoch gesteckt. Es soll in der Schweizer Medienlandschaft, die in den letzten Monaten vor allem bezüglich entlassener Auslandskorrespondenten von sich hat reden lassen, qualitativ hochwertige Hintergrundberichte geben. Maiak erarbeitet auf der Creative Commons Basis Artikel/Dosssiers und Fotomaterial, welches die Schweizer Presse kostenlos verwenden kann. Damit das funktionniert braucht es Investoren, die dieses Projekt unterstützen und ebendiese hat Jürg Vollmer in der Schweiz letztes Jahr gefunden.

Da das Projekt mit integriertem Newsroom und guter Webseite noch ganz am Anfang steht braucht es viele Leser und Leserinnen, die auch zu besagten Artikeln ihre Meinung schreiben oder Anregung zur Optimierung geben können. Ich wünsche Jürg Vollmer beim Projekt weiterhin viel Energie und auch Spass.

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3 Kommentare
  1. Jürg Vollmer
    Jürg Vollmer sagte:

    Herzlichen Dank für den Bericht und die schönen Fotos von unserem Büro!

    Zur Ehrenrettung des Architekten möchte ich aber ergänzen, dass er keine simplen ISO-Container aufgebaut hat (wie sie auf Container-Schiffen verwendet werden und auf dem ersten Foto ganz rechts zu sehen sind), sondern speziell gefertigte Büro-Module mit Internet etc., die bezüglich Komfort und Ökologie den modernsten Normen entsprechen. Die Heizung für unser 55 Quadratmeter-Modul zum Beispiel, verbraucht in diesen kalten Tagen weniger Energie als zwei Glühbirnen!

  2. R.Wiedenmeier
    R.Wiedenmeier sagte:

    @Jürg Vollmer: Gerngeschehen – Als Gegenleistung für das Zvieri & Appenzeller Bier :grin:

    Ich wollte auch nicht den Architekten kritisieren. Im Gegenteil ich bin immer wieder faszinniert, was man aus ISO Containern oder in diesem Fall genormten “Büro-Modulen” machen kann. Hier in Almaty gibt es zentausende von Containern. Ganze Basarstädte wurden daraus gebaut. Zwei-Stöckig verkaufen die Händler alles, was aus China über die Grenze kommt. In den Bergen stehen Container überall als Provisorische Alphütten…

    Das mit dem Energieverbrauch ist natürlich sensationell. In Kasachstan ist ds Gegenteil der Fall. bis zu 80% der Heizenergie verpufft, weil die Leitungen schlecht isoliert sind und die zentrale Heizfabrik produziert nur eine Wassertemperatur, die in den Plattenbauten nicht regelbar ist. Das heisst, im Winter ist es in den Häusern bis zu 30 ° heiss und die Leute reissen die Fenster auf. Da geht dann noch eine Menge Energie verloren.

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