, ,

Uetlihof

uetlihof_credit_suisse_02

fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>

uetlihof_credit_suisse_01 uetlihof_credit_suisse_02 uetlihof_credit_suisse_03 uetlihof_credit_suisse_04 uetlihof_credit_suisse_05 uetlihof_credit_suisse_06 uetlihof_credit_suisse_07 uetlihof_credit_suisse_08 uetlihof_credit_suisse_09 uetlihof_credit_suisse_10 uetlihof_credit_suisse_11 uetlihof_credit_suisse_12 uetlihof_credit_suisse_13 uetlihof_credit_suisse_14 uetlihof_credit_suisse_15 uetlihof_credit_suisse_16 uetlihof_credit_suisse_17

Uetlihof 2. Der Sitz der Credit Suisse am Fuss des Uetlibergs nahm seinen Anfang zwischen 1972 und 1979 in der ehemaligen Lehmgrube der Zürcher Ziegeleien. Während dreissig Jahren begleiteten Stücheli Architekten den Ausbau des als Stadt konzipierten Grosskomplexes. Bei der von 2008 bis 2011 erstellten Aufstockung handelt es sich um die 8. Erweiterung.  Mit neu 16 Geschossen, davon sechs unterirdischen, entstand ein Hochhaus, das statt 6’000 nun 8’500 Arbeitsplätze beherbergt.

Der Ausbau erfolgte unter dem Leitgedanken der 2000-Watt-Gesellschaft, er entspricht dem Minergie-P-Eco-Standard und besitzt das Zertifikat «Gutes Innenraumklima». Trotz der neu geschaffenen Arbeitsplätze konnte dank des erweiterten Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Erstellung neuer Parkplätze verzichtet werden. Gestalterisch bezieht sich das Volumen auf die tektonische Schichtung, wie sie sich insbesondere in den Sockelgeschossen zeigt – ablesbar beispielweise an den abwechselnd mit den Fenstern angeordneten Brüstungsbändern aus strukturiertem Beton.

Im Innern orientiert sich der Entwurf am Aufbau einer Zelle: Wie Organellen verteilen sich die Funktionen dezentral über die Gesamtfläche, es ergibt sich eine von strengen Grundrastern befreite Zonierung. Drei unregelmässige Atrien sorgen für natürliche Belichtung, dienen der Luftzirkulation und als Begegnungszonen. Ein Haupt- und sieben Nebenkerne beherbergen die sanitären Anlagen und die vertikale Erschliessung. Im Aussenbereich ermöglichen wasserdurchgängige Oberflächen und das begrünte Dach eine bewässerungsfreie, aber naturnahe Gestaltung. Mit seinen Gebäuden und Freiräumen, deren Erschliessung und Infrastruktur, bildet der Uetlihof ein in sich geschlossenes, geometrisches, städtisches (Öko-)System.

(Der Textauszug stammt von der Webseite www.stuecheli.ch)

Links zum Thema: